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Withings Pulse — erste Eindrücke

Heute kam der lange erwartete Withings Pulse Fitness Sensor an. Große Freude! Und nach dem Auspacken? Kleine Ernüchterungen …

Es ist mal wieder ein Fall von „Hochglanz Marketing Fotos auf Hersteller-Webseiten treffen auf reales Produkt in Händen des Kunden“. Denn: schaut man sich die Withings Webseiten zum Pulse an, denkt man z.B. „Oh, was für ein gutes Display!“. Tja, nun liegt er vor mir und die Realität sieht leider etwas anders aus. Das Display liegt offenbar hinter einer leicht trüb und unscharf machenden Filterscheibe. Die super scharfen Abbildungen des Displays in der Werbung entsprechen also keinesfalls der Realität. Text und Symbole sind gewöhnungsbedürftig ablesbar, weil unscharf. Man fragt sich immer, ob man was an den Augen hat oder ne Brille braucht. Aber es wird auch mit Brille nicht schärfer. Natürlich ist das lesbar, klar. Aber das Display vom Fitbit One z.B. hat so einen Weichzeichner nicht und ist rattenscharf. Klarer Minuspunkt beim Pulse.

Die nächste Enttäuschung nehme ich mal auf meine Kappe, da habe ich wohl nicht richtig hingeschaut. Aber falls es noch jemandem so ging: ich dachte, der Pulse hat seinen Clip auf der Rückseite direkt fest am Plastikgehäuse dran und man kann seinen Finger dazwischen klemmen, um den Puls zu messen. Dem ist nicht so! Am eigentlichen Pulse Gehäuse ist kein Clip. Stattdessen liegt — ganz analog zum Fitbit One — ein schwarzes, Silikon-artiges Zusatzgehäuse bei, in das man den Pulse einlegen kann. Und dieses hat dann den Clip auf der Rückseite und, ja, die Pulsmessfunktion funktioniert dann auch durch dieses Silikongehäuse, da an der Stelle auf der Rückseite des Pulse, wo der Puls-Sensor sitzt das Silikon deutlich dünner ist. Ausreichend, um das (grüne!?) Licht zur Messung durchzulassen. Nun muss man also wieder, was beim Fitbit One schon auf Dauer so nervig ist, das Gerät ständig in seine Tagsüberhülle für tagsüber fummeln und nachts dann herausnehmen und in seine Nachthülle (das beiliegende Armband) fummeln. Und morgens wieder andersherum. Schade. Da lob ich mir echt mal wieder den Armband-Formfaktor meines Jawbone UP und meines Nike Fuelbands. Die trägt man einfach immer. Beim Schlafen, beim Duschen, beim Sport, den ganzen Tag. Einfach so.

Das Einrichten klappte aber sehr fein problemlos! Lediglich per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet (iOS und Android geht) verbinden, dann die Withings App starten, sie erkennt das neue Gerät und startet einen kleinen Einrichtungsassistenten. Danach war bei meinem Exemplar allerdings der Akku leer und musste erstmal geladen werden. Einfach am Notebook. Das ging gefühlt rasend schnell. Bin gespannt, wie lange der Akku hält.

Nach dem ersten Sync zwischen dem Pulse und der App (bei mir iPhone) meldete die App, dass es ein Update für die Pulse Firmware gibt und startete nach einem Tap auf den Update Button auch prompt. Das Update klappte problemlos, allerdings hing der daran anschließende, automatische Sync Vorgang, so dass ich die App einmal abschießen musste. Danach war wieder alles gut.

Ein kleines bisschen doof (aber wäre durch ein Firware-Upgrade behebbar) ist auch das: man schaltet durch die verschiedenen „Seiten“ des Displays durch einen kurzen Tastendruck auf die einzige Taste des Pulse. Leider kann man nicht — weil man weiß, dass das Pulsmessen auf Seite fünf ist, fünfmal ganz schnell nacheinander auf die Taste drücken. Sie puffert das nicht. Stattdessen muss man immer Warten, bis die neue Seite nach jedem einzelnen Tastendruck erschienen ist und kann dann weiterdrücken. Klingt pingelig, aber auch Dauer wäre das für eine rundum gelungene UX sicher schöner.

Werde diesen Beitrag ständig um Erfahrungen und Fotos erweitern. Stay tuned! 😉

 

  1. Dank dir für dein Feedback und die Vergleiche!

    Mir fällt gerade auf, dass ich den Beitrag nicht einfach liken kann ( ohne FB) und auch flattr scheinst du nicht zu haben /wollen.

    • Hmja, flattr … Ich hatte die seinerzeit, als sie aufkamen, in die Schublade „das möchten wir nicht“ abgelegt, weil es damals Kritik hagelte und sie dann in so einem zweifelhaften Ruf standen. Weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, warum. Ist flattr wieder opportun? 😉

  2. Opportun hin, opportun her.
    Ich zeige durch ein Like gerne, dass mir ein Beitrag gefiel und durch ein flattr, dass es mir sehr gefiel und von Nutzen war 🙂

    Die Überwindung zu kommentieren um Feedback zu geben ist groß und bei dir nur deshalb, weil wir uns kennen. Sonst hättest du nie erfahren, dass mir dein Beitrag gefiel.

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